Aktuelles, Veranstaltungen

Schon ein ganz kleines Lied kann viel Dunkel erhellen.

(Franz von Assisi)

Jahresbericht der Präsidentin 2020/2021

 

Heute blicke ich zurück auf zwei sehr schwierige Jahre. Sie wurden bestimmt durch Covid und waren gezeichnet  von Ängsten, Hoffnung, Singverbot, Massnahmen, immer wieder neu orientieren, planen und dann doch nicht durchführen können, suchen nach Möglichkeiten sich zu sehen und immer wieder neu beginnen.


Angefangen hat es mit dem Lockdown kurz nach unserer Jahresversammlung. Nichts ging mehr. Anders als viele andere Chöre haben wir aber im Juni schon wieder in unserem Singlokal gesungen, zwar mit Abstand aber frohen Mutes. Wir hatten ja zusammen mit dem  piCanto Vokalensemble aus Thusis zwei  Konzerte geplant im November und mussten üben.

Auch unsere Reise, von Ueli organisiert, konnten wir Mitte August durchführen. Gerne denke ich zurück ans KKL in Luzern, an Seelisberg und die Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee.

Am 12. September hat Ueli mit unserer Hilfe einen Flohmarkt durchgeführt. Den beträchtlichen Erlös spendete er unserem Verein. Vielen herzlichen Dank.

Wir übten frohgemut weiter. Unser Racletteabend Ende Oktober mit durchdachtem Schutzkonzept und die Konzerte vom 8. November in der Kirche Eptingen und der reformierten Kirche in Sissach unter dem Titel „Schau auf die Welt“ waren geplant, die Werbung lanciert und wir waren bereit und  in den Startlöchern. Dann kam der rabenschwarze Mittwochabend drei Tage vor dem Racletteabend. Die Fallzahlen stiegen rapide an. Vielen von uns war es nicht mehr wohl beim Gedanken ihn durchzuführen. Wir sagten beide Veranstaltungen ab. Es war ein extrem trauriger und enttäuschender Moment.  Eine Woche später wurde ein erneutes Sing- und Veranstaltungsverbot erhängt. Dieses dauerte vom November20 bis in den April 21. Noch zweimal trafen wir uns im Restaurant zum Plaudern, dann mussten auch diese schliessen.

Ab Dezember schlief unser Chörli  und musste aufgeweckt werden. Mit grosser Freude trafen wir uns im April zu einem Neujahrsapero auf meinem Sitzplatz und zwei Wochen später bei Hans im Wald zum Kerzenöfeli Raclette. Wir genossen es in vollen Zügen.

Ab Mai durften wir wieder singen. Zwar etwas speziell mit 2.5 Meter Abstand in der Turnhalle. Es war nicht jedermanns Sache und ziemlich gewöhnungsbedürftig aber Hauptsache wir konnten singen. Am 12. Juni führten wir einen zweiten Flohmarkt in Eptingen durch. Es war lustig aber diesmal war der Erfolg sehr gering.

Mit unserer zweitägigen Reise ins Tessin konnten wir im August 21 endlich wieder ins normale Chorleben starten. Ueli hat uns eine wunderschöne Reise beschert. Die Fahrt ins Maggiatal, der Besuch des kleinen Tessinerdorfs, das Singen in der Kirche, das gemütliche Beisammensein am Abend und die Aussicht von Cimmetta waren unglaublich schön.  Man hat gemerkt wie wichtig es für alle war etwas gemeinsam zu erleben und die Zeit zu haben sich auszutauschen. In unserem Chörli ist man füreinander da und Herausforderungen (ich sage da nur Wägeli und Ueli) sind für uns kein Problem. Ein riesengrosses Dankeschön an unseren Ueli.

Jetzt ging es Schlag auf Schlag und wir freuten uns alle, dass wir wieder etwas vorhatten. Am 24. Oktober sangen wir am Brunch vom Chor Feuflibertal in Bubendorf. Endlich konnten wir mal wieder andere Chöre singen hören und uns mit ihnen austauschen. Traurig war die Tatsache, dass die Coronazeit bei fast allen Chören aus der Umgebung Spuren hinterlassen hat.

Am 30. Oktober führten wir unseren Racletteabend durch. Das erste Mal starteten wir schon am Nachmittag und benutzten Kerzenracletteöfeli.

Am 4. Advent konnten wir am Abendgottesdienst  in Eptingen musikalisch beitragen.

Das Jahr abgeschlossen haben wir mit einem feinen Essen im Restaurant Schlössli in Tenniken.

 

 

Diese Zeit war für alle nicht einfach. Ich hatte immer wieder Angst, dass unser Chörli dem allen nicht standhalten kann. Ich wollte stärken, halten, aufwecken und hatte doch auch mit mir selber zu kämpfen. Trotz allem sind wir jetzt alle hier und geniessen es zusammen zu sein. Das miteinander Singen ist so wichtig für die Seele. Das Planen von neuen Projekten macht Mut und motiviert und wir haben viele Ideen für das nächste Jahr. Ich freue mich sehr darauf.

Gerne geben wir auch über Email Auskunft. Benutze das Kontaktformular auf dieser Website unter Kontakt.